WerkZ

WerkZ · Häufige Fragen

Was ist heute möglich – und was wird erst passend zum Projekt gebaut?

WerkZ soll verständlich erklärt werden, ohne Funktionen, Zertifikate oder Integrationen zu versprechen, die im konkreten Projekt noch nicht umgesetzt oder nachgewiesen sind. Deshalb trennen wir klar zwischen bestehender Grundlage, projektbezogener Option und Roadmap.

Klare Aussage statt Logo-Sammlung

Vier Reifegrade für Kundenversprechen.

Heute vorhanden

Bestehende und getestete WerkZ-Bausteine, z. B. mobile WerkZ-Zeit-Referenz sowie Microsoft-/Google-Kalender-Grundlagen.

Projektoption

Architektonisch vorgesehen, aber je Kunde zu prüfen, umzusetzen und abzunehmen – z. B. Hybrid, On-Premise oder individuelle Adapter.

Roadmap

Geplante Integrationsziele wie DATEV, WhatsApp Business, Lexware, sevdesk oder E-Rechnung – nicht automatisch bereits live verfügbar.

Kein Pauschalversprechen

Keine erfundenen SLA-, ISO-, Deutschland-Hosting-, Förder- oder Einsparungsversprechen ohne konkrete Nachweise.

FAQ

Die wichtigsten Fragen vor einem Projekt.

Was genau macht WerkZ?

WerkZ verbindet ausgewählte Arbeitsschritte, Rollen und unterstützte Systeme. Statt alles zu ersetzen, wird dort angesetzt, wo heute doppelte Eingaben, Rückfragen, Medienbrüche oder unübersichtliche Übergaben entstehen.

Ein Projekt kann klein mit einem einzelnen Ablauf starten und später erweitert werden.

Müssen wir unsere vorhandenen Programme ersetzen?

Nein. Integration ist der bevorzugte Weg, wenn das vorhandene System seinen Zweck erfüllt und eine tragfähige Schnittstelle bietet. Ein Austausch wird nur dann sinnvoll, wenn die bestehende Lösung den gewünschten Ablauf technisch oder organisatorisch blockiert.

Welche Systeme unterstützt WerkZ?

Aktuell sind Microsoft Graph/Microsoft-365-Kalender und Google Calendar als technische Provider-Grundlagen umgesetzt. Weitere Systeme werden projektbezogen geprüft.

DATEV, Lexware Office, sevdesk, WhatsApp Business, SFTP, WebDAV/Nextcloud und weitere Anbieter sind Integrationsziele – sie werden nicht pauschal als bereits fertige Live-Connectoren verkauft.

Kann WerkZ XRechnung oder ZUGFeRD?

WerkZ ist so aufgebaut, dass strukturierte Rechnungsdaten sauber ergänzt werden können. Eine vollständige produktive E-Rechnungsfunktion wird aber erst dann zugesagt, wenn sie für den konkreten Umfang implementiert und validiert ist.

Das Bundesfinanzministerium nennt XRechnung und geeignete ZUGFeRD-Versionen/-Profile als Formate, die die Anforderungen an strukturierte E-Rechnungen erfüllen können. Offizielle BMF-FAQ zur E-Rechnung.

Ist WerkZ DSGVO-konform?

Wir verwenden keine pauschale Zertifikats-Aussage. Entscheidend sind der konkrete Datenfluss und die tatsächlichen Maßnahmen: Mandantentrennung, Rechte, Secret-Management, Protokollierung, Aufbewahrung/Löschung, Unterauftragnehmer, Datenstandorte, Backup/Recovery und – wenn WerkZ Auftragsverarbeiter ist – der passende AVV nach Art. 28 DSGVO. DSGVO bei EUR-Lex.

Bleiben alle Daten in Deutschland?

Nicht automatisch. Der Datenstandort hängt von der gewählten Betriebsart und allen beteiligten Dienstleistern ab. Eine Deutschland- oder EU-only-Zusage gibt es nur, wenn die komplette ausgewählte Provider- und Supportkette das tatsächlich belegt.

Ist WerkZ ISO 27001 zertifiziert?

WerkZ behauptet keine eigene ISO-27001-Zertifizierung ohne gültiges Zertifikat und passenden Geltungsbereich. Zertifikate eines Rechenzentrums oder Hosting-Anbieters machen WerkZ nicht automatisch selbst zertifiziert.

Wie sicher ist WerkZ?

Wir beschreiben konkrete Maßnahmen statt Superlative: serverseitige Mandanten-/Account-Zuordnung, möglichst geringe Rechte, getrennte Secrets, nachvollziehbare Zustände, Retry/Dead-Letter bei Integrationen, Freigaben für kritische Aktionen und signierte Release-/Enrollment-Grundlagen.

Kann man mit einem Pilot starten?

Ja. Ein Pilot sollte klar begrenzt sein: ein oder zwei Abläufe, konkrete Systeme, Testzeitraum, Verantwortliche und messbare Abnahmekriterien. Die Dauer wird nach dem Vor- und Detailcheck geplant – nicht pauschal mit vier oder sechs Wochen versprochen.

Was kostet WerkZ?

Aktuelle öffentliche Orientierung: Solo Einrichtung ab 490 € / Managed Betrieb ab 79 € monatlich; Team ab 1.490 € / 179 €; Business ab 2.490 € / 349 €. Migration, Spezialintegrationen, Infrastruktur, Hardware und Sonderanforderungen werden separat kalkuliert.

Was passiert bei einer Störung eines Connectors?

Die Integrationsgrundlage ist auf wiederholbare und nachvollziehbare Verarbeitung ausgelegt: Jobstatus, Retry/Backoff, Dead Letter und Idempotenz. Das ist kein universelles „genau einmal“-Versprechen für jedes Fremdsystem.

Kann ich WerkZ später wieder verlassen?

Export, Übergabe, Aufbewahrung und Löschung sollen bereits im Projekt- und Vertragsumfang definiert werden. Wir versprechen nur die Formate und Übergaben, die für die betreffende Lösung tatsächlich implementiert sind.

Funktioniert WerkZ auf dem Smartphone?

Ja. Der mobile Browser-/PWA-Ansatz gehört zum Kern. Die WerkZ-Zeit-Referenz wurde physisch mit iPhone/Safari getestet. Eine native App aus einem App Store ist für den Grundansatz nicht erforderlich.

Cloud, Hybrid oder On-Premise?

Das wird getrennt vom Funktionsumfang entschieden. Vorhandene geeignete Kundenhardware wird zuerst geprüft. Cloud, Dedicated, Hybrid, WerkZ Box und On-Premise haben unterschiedliche Betriebs- und Supportanforderungen; On-Premise ist nicht automatisch sicherer.

Gibt es Fördermittel?

Förderprogramme werden nur tagesaktuell und fallbezogen geprüft. Eine Förderung wird nie garantiert. Der frühere Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ ist seit Ende 2025 ausgelaufen. Andere aktuelle Programme können je Vorhaben passen, müssen aber vor Projektstart und anhand der offiziellen Bedingungen geprüft werden. NBank: ausgelaufener Digitalbonus.

So starten wir sinnvoll

Erst Ablauf verstehen, dann Technik versprechen.

Vor-Check → Detailcheck → konkrete Systeme und Datenflüsse → festes Pilot-/Projektziel → Test & Abnahme → Betrieb und Erweiterung.